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Parkrundgang

1. Der Radkreuzstein aus der Zeit nach 1230, ist einer der ältesten Grabsteine der Lausitz. Dieser Stein befindet sich am Eingang des Pfarrgartens und weist auf einen Kreuzordensritter zurück. 1909 wurde er bei Schachtarbeiten gefunden und an der jetzigen Stelle aufgestellt.

2. Der Parkeingang mit dem schmiedeeisernen Tor, welches vom Bautzener Schlossermeister Schiersand hergestellt wurde, wird umgeben von zwei Torhäuschen. Eines wurde als Wärterhäuschen und das andere als Gärtnerwohnung genutzt.

3. Bade- und Küchenpavillon - in ihm befinden sich das Standesamt, das Tourismusbüro, das Orangerie Caffée und Vereinsräume. Nach erfolgter Sanierung am 01.12.2007 wurde es eingeweiht.

4. Archivpavillon ist heutzutage Sitz der Naturschutzstation des Landkreises Bautzen.

5. Herrenpavillon - seit 1999 ist hier Sitz der Sächsischen Vogelschutzwarte, welche seit 1930 unter der früheren Leitung von Forstmeister Dr. Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch durch den Landesverein Sächsischer Heimatschutz, in Neschwitz gegründet wurde.

6. Theaterpavillon. Der vierte Pavillon, heute nicht mehr sichtbar, stand neben dem Herrenpavillon. Er wurde 1945 durch Kriegseinwirkungen so stark beschädigt, dass er abgerissen werden musste.

7. Der Obelisk wurde zum Andenken an Edlen Wolfgang von Riesch (Erbauer des Neuen Schlosses - heute Advita Pflegehaus) gesetzt. Er steht in Sichtachse zum Kirchturm und führt den Blick in die Ferne.

Altes Schloss -Bauherr Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg ließ es anstelle einer mittelalterlichen Wasserburg 1721 – 1723 in seiner heutigen Form, als Hochzeitsgeschenk, errichten. Er nutzte es als Sommerresidenz - gemeinsam mit seiner Gemahlin, Reichsfürstin von Teschen, gesch. Gräfin Lubomirska, polnische Mätresse August des Starken.

8. Das Blaue Tor wurde vor 1800 in der Neschwitzer Schmiede Mehnert als Meisterwerk gefertigt. Der Name steht für den Blick in "die verblauende Ferne", wie es in der Beschreibung der Sichtbeziehungen des Parks heißt.

9. Der Jagdpavillon entstand ebenfalls 1721/23, in der Bauzeit des Alten Schlosses. Seit 1960 wird das Gebäude mit dem Gelände als Jugendherberge genutzt.

10. Neues Schloss - das nördlich gelegene Gebäude entlang des Hauptweges (heute "Advita"), befindet sich auf den Grundmauern des Neuen Schlosses. Es wurde 1766/75 durch Wolfgang Edlen Herrn von Riesch nach Plänen des Dresdner Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius erbaut. Das Neue Schloss bestand aus einem zweigeschossigen Mittelbau mit Mansarde und aus zwei eingeschossigen Seitenteilen, die für die Orangerie bestimmt waren.